Ägypten

Ägypten – Vereinigung von Afrika und Asien
Ägypten gehört zu den wenigen Staaten auf der Erde, die sich auf zwei Kontinenten befinden. Während die Halbinsel Sinai offiziell zu Asien gehört, ist das restliche Land ein Bestandteil Afrikas. Der Sueskanal gilt als Verbindung zwischen dem Mittelmeer und dem Roten Meer. Der längste Strom des Landes ist der Nil, der zahlreichen Menschen aus diversen Bibel-Geschichten ein Begriff ist. Die Nachbarstaaten Ägyptens sind Libyen, der Sudan und Israel. Im 19. Jahrhundert geriet der Staat unter die Kolonialverwaltung Großbritanniens und erlangte schließlich im Jahr 1922 seine Unabhängigkeit. Anschließend war Ägypten 30 Jahre lang ein Königreich, bis es nach einem Putsch zu einem Umschwung kam und eine militärische Regierung an die Macht gelangte.

Der Gebel-Elba-Nationalpark – eine Attraktion auf ägyptischem Staatsgebiet
Reiseliebhaber möchten gerne ein wenig mehr über das Leben in der ägyptischen Natur erfahren und besuchen deshalb einen der Nationalparks, über die das Land verfügt. Im Südosten des Staates liegt der Gebel-Elba-Nationalpark, dessen Name eine Anlehnung an den Berg Elba ist. Die dominanten Tierarten in diesem Park sind Vögel, Säugetiere und Reptilien. Die Beduinenstämme sind die bekanntesten Einwohner dieses Naturschutzgebietes. Sie legen großen Wert auf die Pflege ihrer Kultur sowie die Erhaltung ihrer Sitten und Bräuche. In der Vergangenheit litten sie unter den Folgen diverser Regen- und Dürreperioden. Ein großer Teil von ihnen musste aufgrund dieser Schwierigkeiten nach Abu Ramad umsiedeln.

Ägypten als Kulturparadies – faszinierende Sehenswürdigkeiten für Liebhaber der antiken Geschichte
Ägypten eignet sich hervorragend für eine ausgiebige Kulturreise. Schließlich gehört der Staat neben Italien, Griechenland und der Türkei zu den Ländern mit der größten Anzahl an Sehenswürdigkeiten aus der antiken Zeit. Eins der bekanntesten Bauwerke ist der Tempel von Luxor, der zu Ehren des Gottes Amun und seiner Familie errichtet wurde und mittlerweile zur Liste der UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Felsentempel von Abu Simbel wurden vom Pharao Ramses II. erbaut und sind auf einer kleinen Insel zu finden, welche im Nassersee gelegen ist. Von den sieben Weltwundern der Antike ist nur noch eines vorhanden. Dabei handelt es sich um die Pyramiden von Gizeh. Die bekannteste Statue des Landes ist die Sphinx, die aus einem Löwenkörper mit menschlichem Kopf besteht.

Hurghada und Sharm El-Sheikh – touristische Hochburgen in Ägypten
Der Badeort Hurghada befindet sich am Roten Meer und gilt seit Jahren als die touristische Hochburg des Landes schlechthin. Viele Menschen buchen ein Hotel in dieser Stadt und genießen ein paar erholsame Tage unter der heißen Sonne. Als Taucherparadies gilt Sharm El-Sheikh auf der Halbinsel Sinai. Die ausgezeichnete Wasserqualität und die Vielzahl an Korallenriffen verleiten die Menschen zur Erkundung des Geschehens unter Wasser.